Unsicherheit bei neuem Medikament?


Apotheker helfen bei Fragen & Sorgen
Unsicherheit bei neuem Medikament?

Kopfschmerzen, Übelkeit, Durchfall – bei einem neuen Medikament sorgen sich viele Patienten um mögliche Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit Arzneimitteln, die sie bereits einzunehmen. Ein Gespräch mit Apothekern vor Ort klärt Unsicherheiten.

Sobald Patienten ein neues Medikament verschrieben bekommen, gibt es neue Einnahmeregelungen zu beachten. Betroffenen sollten ihren Apotheker bei der Entgegennahme der neuen Arznei über die Medikamente informieren, die sie bereits einnehmen – egal, ob freiverkäuflich oder auf Rezept. Dazu rät die Apothekerkammer Hessen. Wer bereits einen Medikationsplan besitzt, bringt diesen am besten mit in die Apotheke. Wer inklusive dem neu verschriebenen Medikament mindestens drei verschreibungspflichtige Medikamente einnimmt, der kann sich einen Medikationsplan erstellen lassen. Dies übernimmt in der Regel der Hausarzt.

Apotheker unterstützen bei Therapie

Anhand aller vorliegenden Informationen erklärt der Apotheker den Patienten die richtige Dosierung und Anwendung der Medikamente. Mithilfe einer Datenbank gibt er Auskunft, welche Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Medikamenten auftreten können. Außerdem nehmen sich die Apotheker gerne Zeit, um bestehende Fragen zu beantworten und Unklarheiten aus dem Weg zu räumen. So können Patienten mit der Einnahme ihres neuen Medikaments unbesorgt beginnen.

Therapietreue für Heilung wichtig

Treten bei der Einnahme ungewöhnliche Körperreaktionen auf, sollten Betroffene dies unbedingt in ihrer Apotheke ansprechen. Patienten können sich dabei auf die Erfahrung und das akademische Fachwissen der Apotheker verlassen: Nicht bei jeder körperlichen Wahrnehmung handelt es sich um eine Nebenwirkung infolge der Einnahme des neuen Medikaments. Bei schweren Krankheiten können leichte Unverträglichkeiten das kleinere Übel sein. Es lohnt sich, in diesen Fällen mit geringen Unannehmlichkeiten umzugehen, da das Medikament zur Heilung oder zur wesentlichen Verbesserung des Krankheitszustandes führt. Auf Wunsch des Patienten bespricht der Apotheker die Therapie gerne mit dem verordnenden Arzt, um die bestmögliche Lösung für den Patienten zu suchen.

News

Erkältungssäfte sicher anwenden
Erkältungssäfte sicher anwenden

Vergiftungsgefahr für Kleinkinder

Pseudoephedrin ist hilfreich bei Erkältungen, kann aber bei falscher Anwendung Vergiftungen verursachen. Eine Auswertung deutscher Giftinformationszentren zeigt: Besonders häufig betroffen sind Kinder unter sechs Jahren.   mehr

Lange Essenspausen bei Älteren
Lange Essenspausen bei Älteren

Gesund oder schädlich?

Intervallfasten gilt als gesund – doch für ältere Menschen könnte das anders aussehen. Eine schwedische Studie zeigt: Wer besonders lange Essenspausen machte, entwickelte über die Jahre schneller chronische Erkrankungen.   mehr

Tipps für die Tabletten-Einnahme
Tipps für die Tabletten-Einnahme

Kopf vor oder nach hinten?

Manche Menschen haben keine Probleme damit, Tabletten zu schlucken – für andere ist es eine Qual. Ein Experte gibt Tipps, wie es bei der Einnahme von Kapseln, Tabletten & Co. besser flutscht und wodurch die Arznei schneller wirkt.   mehr

Kopfschmerz-Typen besser erkennen
Frau mit Kopfschmerzen hält sich Nacken und Stirn.Von Kopfschmerzen gibt es verschiedene Typen.

Migräne, Spannung oder Hirnblutung?

Mehr als ein Drittel der erwachsenen Deutschen leidet mindestens einmal im Monat unter Kopfschmerzen. Doch häufig wissen Patient*innen nicht, welcher Kopfschmerz-Typ sie eigentlich plagt. Erfahren Sie das Wichtigste über 3 häufige Arten und wann Kopfschmerzen ein Alarmsignal sind.   mehr

"Alkoholfrei" nicht immer ohne Alkohol
"Alkoholfrei" nicht immer ohne Alkohol

Vorsicht in der Schwangerschaft

Jedes Jahr kommen tausende Kinder mit alkoholbedingten Schäden zur Welt. Dabei ist das vermeidbar. Was müssen Frauen wissen?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Kräuter-Apotheke
Inhaber Torsten Schütz
Telefon 040/7 31 33 01
Fax 040/7 32 90 14
E-Mail mail@kraeuter-apotheke-hamburg.de